VW ID3 150Alle Volkswagen Handelspartner haben die Verträge zum neuen Vertriebsmodell für die Fahrzeuge der vollelektrischen ID. Familie unterschrieben. Mit dem Verkaufsbeginn des ID.3 fällt der Startschuss für das Agenturmodell für Privat- und kleine Gewerbekunden, das sich im Großkundenbereich bereits seit Jahren bewährt hat.

 

Was ist neu?

  • 100 Prozent der Handelspartner haben Agenturverträge unterschrieben
  • Kunden können direkt bei Volkswagen kaufen, Handel bleibt eingebunden
  • Nahtloser Wechsel von Online-/Offline Kanälen im Kaufprozess möglich
  • Vertriebsmodell gilt in Deutschland für Fahrzeuge der vollelektrischen ID. Familie
  • Holger B. Santel, Vertriebschef Deutschland: „Starkes Signal für die Zukunft“

Der Vorteil für Kunden? Sie können nahtlos zwischen Online- und Offline-Kanälen wechseln und direkt bei Volkswagen bestellen, während der Wunschhändler Ansprechpartner vor Ort bleibt. Der Händler tritt in diesem Agenturmodell als Vermittler auf und erhält dafür eine Provision von Volkswagen.

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Das Agenturmodell hat die vertragliche Basis geschaffen, um das Online-Geschäft und den stationären Handel zu integrieren. Ab Verkaufsstart können Kunden Fahrzeuge der ID. Familie direkt bei Volkswagen bestellen. Dabei wählen sie gleichzeitig ihren Wunschhändler, der ihnen für persönliche Betreuung und Vorort-Services zur Verfügung steht.

Im Agenturmodell agieren die Händler als Vermittler von Verkäufen an Privat- und kleine Gewerbekunden. Sie kümmern sich um die Akquisition, Beratung, Durchführung von Probefahrten, Abwicklung des Geschäfts, sowie die Auslieferung in Abstimmung mit Volkswagen. Der vom Kunden am Anfang des Verkaufsprozesses genannte Wunschhändler erhält Provision und Bonus analog zum stationären Geschäft, auch wenn das Fahrzeug online direkt bei Volkswagen gekauft wird. Der Preis für das Fahrzeug wird von Volkswagen festgelegt. Komplizierte Preisverhandlungen entfallen dadurch. Somit können sich Händler auf eine planbare Vergütung verlassen, unabhängig davon, ob der Kunde sein Fahrzeug online oder im Autohaus kauft.

Holger B. Santel, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland, sagt: „Wir haben jetzt 100% aller Partner an Bord. Die breite Zustimmung unserer Handelspartner für das Agenturmodell ist ein starkes Signal für die Zukunft. Mit dem Agenturvertrag werden Volkswagen und Handel aus Kundensicht eins. Genau dieses nahtlose, abgestimmte Kauferlebnis über alle Kontaktpunkte hinweg erwarten unsere Kunden.“

Volkswagen AG kümmert sich

Volkwagen übernimmt auch die Finanzierung der Fahrzeuge und trägt das Risiko für Rückläufer und Restwert.

Santel dazu: „Der Händler muss die Fahrzeuge nicht mehr vorfinanzieren. Wir übernehmen auch die Kosten für Lagerhaltung und Ausstellungsfahrzeuge. Die Vorführwagen stellen wir dem Händler über ein äußerst attraktives Leasingkonzept zur Verfügung.“

Dirk Weddigen von Knapp, Vorsitzender des Volkswagen und Audi Partnerverbands, sagt: „Das Agenturmodell ist gerade in diesen Zeiten eine signifikante finanzielle Entlastung für die Händler. So können unsere Partner sich darauf konzentrieren, was den Handel unersetzlich macht: die persönliche, kompetente Kundenbetreuung. Ich freue mich, dass unser gemeinsam ausgearbeiteter Vertrag von allen Partnern unterschrieben wurde. Das zeugt von dem großen Vertrauen in das Agenturmodell und den Verband.“

Das Agenturmodell beantwortet zudem die wachsende Kundennachfrage nach einem nahtlosen Wechsel zwischen Online- und Offline-Kanälen während des gesamten Kaufprozesses. Mit Zustimmung des Kunden werden Daten über ihn und sein Fahrzeug verwendet, um personalisiert und konsistent über alle Kontaktpunkte hinweg mit ihm zu kommunizieren. Dafür wird das neue IT-System „Thunder“ entwickelt, das mit dem Start der ID. Familie erstmals in den Autohäusern genutzt wird. Auch der Konfigurationsprozess wird vereinfacht: Für den ID.3 reichen zehn Clicks bis zum fertig konfigurierten Wagen aus.

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Kommentar

Licht und Schatten. Man hat das Gefühl, dass die "Neuzeit" auch bei Volkswagen angekommen ist. Aber wird es besser für die Kunde? TV-Beiträge, Reportage haben bewiesen, dass der Service der Autoverkäufer häufig schlecht ist. Oft keine Probefahrt. Als Kunde muss man das Autohaus mit Anzug betreten, um Ernst genommen zu werden. In Sache Elektromobilität muss der Kunde den Verkäufer "informieren". Egal, es reichen zwar nur "zehn Clicks bis zum fertig konfigurierten ID.3", aber vermutlich 6 Monate bis zur Auslieferung.

Wir waren gestern wieder mit dem Audi e-tron fast 400 Kilometer unterwegs. Laden bleibt weiter kompliziert. Aber das Thema werden wir ausführlich beim Fahrbericht Audi e-tron beleuchten.

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Fotos © 2019 Volkswagen Presse

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