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Volvo - Visionen für den Wandel


244505 LA Visionen 150Automesse ohne Autos? Gibt es sowas? Macht das Sinn? Vermutlich ja, um aufzuzeigen, das Auto ist an einem Scheideweg. Entweder rechts abbiegen und ein "weiter so" oder links abbiegen und neue Wege suchen.

 

Vision - Volvo - Veränderung

  • Volvo Messestand erstmals komplett ohne Fahrzeuge
  • Neue Dienste und Konzepte für die Zukunft im Fokus
  • „Freedom to Move“ bietet individuelle, nachhaltige und sichere Mobilität

244508 Wandel

Eine besondere Weltpremiere von Volvo: Auf dem Messestand der Automobility LA zeigt der schwedische Premium-Automobilhersteller in diesem Jahr erstmals überhaupt bei einer Automesse kein einziges Fahrzeug. Stattdessen steht die Vision des Unternehmens zur Zukunft der Automobilität im Mittelpunkt des Messeauftritts.

IMG 9448h 350Auf einer Drehbühne präsentiert oder verhüllt unterm Seidentuch: Seit jeher sind Autos die Stars der Motorshows. Doch mit dem Wandel der Fahrzeuge und der gesamten Branche ändern sich auch die Erwartungen der Menschen an ein Fahrzeug. Dieser Wandel zeigt sich im Auftritt von Volvo auf der Automobility LA.

Wie Kunden eine Automobilmarke wahrnehmen ist heute wichtiger als Chrom, Leder und Leistung. Anstelle eines Automodells werden die Messebesucher auf dem Volvo Stand in Los Angeles daher eine einfache und doch überraschende Botschaft vorfinden: ‚Dies ist kein Auto.‘

„Mit der Bezeichnung Automobility LA beweisen die Veranstalter, dass sie den Wandel erkannt haben, der unsere Industrie beschäftigt“, sagt Mårten Levenstam, bei Volvo verantwortlich für Produktstrategie. „Wir haben die Botschaft verstanden und wollen eine Diskussion über die Zukunft der Automobilität in Gang bringen. Anstatt also ein Konzeptauto zu zeigen, reden wir lieber über das Konzept Auto. Wir können damit leben, dass wir dieses Jahr nicht den ‚Car of the Show“ Award gewinnen werden. Denn dies ist keine Automesse.“

IMG 9447 Neben dem starken Statement zeigt Volvo auf dem Messestand interaktive Demonstrationen neuer Dienste und Konzepte. Dazu zählen Warenlieferungen ins Fahrzeug (In-Car-Delivery), privates Car Sharing, die mit dem Konzept Volvo 360c vorgestellte Vision für autonomes Fahren sowie der Abonnement-Service Care by Volvo.

„Unsere Branche verändert sich. Statt einfach nur Autos zu bauen und zu verkaufen, bieten wir unseren Kunden die Freiheit, sich auf individuelle, nachhaltige und sichere Weise zu bewegen“, sagt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO der Volvo Car Group. „Wir ermöglichen unseren Kunden Zugang zu einem Auto und attraktiven neuen Services, wo und wann immer sie wollen.“

Volvo ist von strategischen Partnerschaften überzeugt – und demonstriert, welches innovative Potenzial die Zusammenarbeit sowohl mit etablierten Tech-Unternehmen wie Amazon, Google und Nvidia als auch mit Start-ups wie Luminar und Zenuity besitzt.

Mit der neuen Unternehmensvision „Freedom to Move“ steckt Volvo die Richtung für die zukünftige Entwicklung ab: Mitte des kommenden Jahrzehnts wird die Hälfte des jährlichen Fahrzeugvolumens rein elektrisch betrieben sein, ein Drittel wird autonom fahren und Volvo wird mehr als fünf Millionen direkte Kundenbeziehungen erreichen.

Fazit

In Kopenhagen hat Daimler versucht die Zukunft neu "erfinden". Wie geht es weiter mit der Urbanisierung? Brauchen wir noch Autos mit 400 PS und mehr? Oder fahren wir elektrisch bis zur Autobahn und fädeln uns dann in einen Train ein. Bei Lastwagen nennt man das Platooning.

Ob wir aber 2025 schon mit einem Drittel der Fahrzeuge autonom fahren, bleibt abzuwarten.

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Fotos © 2018 Volvo, Redaktionsbüro Kebschull

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 21. November 2018 07:34

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