mercedesamgcustomerracing 24hnbr 2019 start 150Mercedes-AMG mit Führungsrunden, starker Performance aber auch mit Rückschlägen. In den ersten Stunden des Langstreckenklassikers auf dem Nürburgring präsentierten sich die Mercedes-AMG GT3 von ihrer besten Seite: Die von der Pole-Position gestartete #2 von Mercedes-AMG Team BLACK FALCON konnte 30 Führungsrunden sammeln, ehe ein Unfall in der Nacht das vorzeitige Aus bedeutete.

 

Abgerechnet wird am Schluss

Mercedes AMG GT3 NR16 350Die weiteren GT3-Fahrzeuge von BLACK FALCON, dem Mercedes-AMG Team MANN-FILTER und GetSpeed Performance absolvierten weitgehend fehlerfreie Runden und etablierten bis zum Einbruch der Nacht im Vorderfeld.

  • Mercedes-AMG GT3 nach dem ersten Renndrittel auf P 3, 6, 8, 9, 12, 23

Nürburg – Die 47. Auflage des 24-Studen-Rennens auf dem Nürburgring ist bei idealen äußeren Bedingungen gestartet. Die Anfangsphase des hochkarätig besetzten Rennens war gekennzeichnet durch ebenso spannende wie faire Duelle der Top-Teams. Von der ersten Startreihe aus verteidigten Maro Engel (GER) in der #2 von BLACK FACLON und Lance David Arnold (GER) in der MANN-FILTER „Mamba“ #48 zunächst die Doppelführung für Mercedes-AMG. Engel setzte sich ab, kam dann aber unter Druck, als Arnold bei den schwierigen Überrundungen seinen zweiten Platz einbüßte.

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Auch bei den Stints von Engels Teamkollegen Adam Christodoulou (GBR), Manuel Metzger und Dirk Müller (beide GER) setzen sich die engen Fights um die Spitze bis in die Nachtstunden hinein fort. Bei einer Überrundung konnte Christodoulou eine Kollision nicht verhindern und beschädigte die Lenkung dabei so, dass sich das bis dato führende Team zur Aufgabe des Rennens entschloss. Das heißeste Eisen im Kampf um den Gesamtsieg ist damit die #48 des Mercedes-AMG Team MANN-FILTER. Der GT3, den sich Arnold noch mit Maximilian Götz (GER), Christian Hohenadel (GER) und Raffaele Marciello (ITA) teilt, liegt aktuell auf dem dritten Platz.

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BLACK FALCON

Mercedes AMG GT3 NR17 350Ebenfalls im Vorderfeld befinden sich vier weitere Mercedes-AMG GT3: In der von P6 gestarteten #6 von BLACK FALCON fahren Patrick Assenheimer (GER), Nico Bastian (GER), Yelmer Buurman (NED) und Gabriele Piana (ITA) aktuell auf dem sechsten Rang. Auf dem neunten Platz rangiert nach dem ersten Renndrittel die #3 des Teams aus Meuspath mit Maximilian Buhk (GER), Hubert Haupt (GER), Thomas Jäger (GER), Luca Stolz (GER). Auch das Customer Racing Team von GetSpeed Perfomance liegt mit zwei Mercedes-AMG GT3 aussichtsreich: Platz acht für die #16 mit Kenneth Heyer (GER), Jan Seyffarth (GER), Tristan Vautier (FRA) und Renger van der Zande (NED), sowie Platz zwölf für die #18 mit Philip Ellis (GER), Luca Ludwig (GER), Jules Szymkowiak (NED), Fabian Vettel (GER). Auf den zwischenzeitlichen 23. Rang verbesserten sich die #17 des Teams mit Janine Hill (GBR), Markus Palttala (FIN), Fabian Schiller (GER) und John Shoffner (USA).

In der Klasse SP10 konnte der Mercedes-AMG GT4 #70 von BLACK FALCON Team IDENTICA in den ersten Rennstunden überzeugen. Marek Böckmann (GER), Yannick Mettler (SUI), Tobias Müller (GER) und Tristan Viidas (EST) sammelten zahlreiche Führungskilometer und haben gute Karten im Kampf um den Klassensieg. Einen Rückschlag erlebte hingegen der Mercedes-AMG GT4 vom BLACK FALCON Team KNUFFI #46, der in Klassenführung (SP8T) liegend verunfallte und sich aktuell noch zur Reparatur in der Box befindet.

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Stimmen

Maro Engel, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON #2: „Der Ausfall ist extrem schade. Bis dahin war es ein super Rennen von uns allen. Großen Dank an BLACK FALCON und das Mercedes-AMG Team, die uns ein super Auto hingestellt haben. Kein Vorwurf an Adam, da gab es ein Missverständnis. Wir können alle stolz sein auf die Performance an diesem Wochenende.“

Thomas Jäger, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON #3: „Es war sehr viel los auf der Strecke, sehr viele Unfälle. Wir hatten am Anfang etwas Probleme, weil wir uns zu früh für den weicheren Reifen entschieden haben. Da konnten wir nicht wie erhofft performen. Als es kühler geworden ist, wurde es besser. Jetzt heißt es, gut und vor allem unfallfrei durch die Nacht zu kommen.“

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Patrick Assenheimer, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON #6: „Ich bin die letzten beiden Stints mit Tageslicht gefahren. Wir haben da etwas gepokert mit den Reifen – bei meinem zweiten Stint war die Mischung perfekt. Da haben wir Boden gut gemacht. Das Auto ist noch ohne Schrammen. Wir fahren mit Doppelstints weiter durch die Nacht. Mal schauen, wohin uns das bringt. Morgen können wir dann nochmal Attacke machen.“

Tristan Vautier, GetSpeed Performance #16: „Ich hatte bisher in diesem Jahr wenig Fahrzeit auf der Nordschleife, weshalb ich mich jetzt richtig auf meinen ersten Stint gefreut habe. Wir halten uns momentan in den Top Ten, was auch unser Ziel für die erste Hälfte des Rennens ist. Ich hatte einige schöne Zweikämpfe, das hat richtig Spaß gemacht.“

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team MANN-FILTER #48: „Mein erster Stint war ein bisschen frustrierend, denn es gab nur Code 60. Ich hatte keine freie Runde und echt ein paar Chaoten um mich rum, die links blinken und rechts fahren. Ich habe da wirklich Zeit liegen lassen, aber das geht allen so. Da muss man sich durchkämpfen und fehlerfrei und konzentriert bleiben.“

Reinhold Renger, BLACK FALCON Team KNUFFI #46: „Bei meinem Stint lief alles sehr gut. Ich habe den GT4 auf dem dritten Klassenrang übernommen und wieder auf P1 geführt. Das Auto lief gut, die Strecke war okay, doch dann hat uns der Unfall ausgebremst. Mal sehen.“

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Fotos © 2019 Mercedes Presse, Porsche (1)

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