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Unimog U 20 startet durch


Erster Bandlauf von U20 in Wörth

Das erste Fahrzeug der neuen kompakten Unimogbaureihe U 20 ist am 23. Oktober 2007 im Mercedes-Benz Werk Wörth vom Band gelaufen. Mit der neuen Baureihe, welche die bisherigen beiden Baureihen nach unten ergänzt, erhofft sich Mercedes-Benz vor allem bei Bauhöfen und Dienstleistern, welche das Fahrzeug als Geräteträger einsetzen, gute Erfolge - beispielsweise im bevorstehenden Winter bei der Schneeräumung.

U20Tatsächlich wird der Unimog U 20 im Winter 2008 auch seine erste große Bewährungsprobe zu bestehen haben, nämlich im Rahmen der „U 20 Winterdienst-Tournee 2008“. Von Mitte Januar bis Anfang März 2008 wird sich der neue kompakte Unimog auf insgesamt 14 Stationen in ganz Deutschland im Einsatz präsentieren: Vom Schneepflug und Streuer über Mähgeräte bis zum Holzhacker. Ab Ende des ersten Quartals 2008 werden dann die ersten Kundenfahrzeuge ausgeliefert.

Der neue kompakte Geräteträger wird mit zulässigen Gesamtgewichten von 7,5 t und 8,5 t angeboten und bietet die bewährte Technik des Unimog, jedoch bei einem niedrigeren Fahrzeuggewicht und ausgeprägter Wendigkeit – zu einem günstigen Preis. So nutzt der Unimog U 20 Fahrgestell und Antriebstechnik des klassischen Unimog, jedoch mit einem auf 2700 mm verkürzten Radstand. Den Antrieb übernimmt der Vierzylinder-Turbodiesel Mercedes-Benz OM 904 LA. Er leistet aus 4,25 l Hubraum 110 kW (150 PS). Die „Blue-Tec“-Maschine entspricht der EU-Abgasrichtlinie Euro-4. Die Kraftübertragung erfolgt mittels Achtgang-Schaltgetriebe UG 100/8, das um acht Arbeitsgänge erweitert werden kann. Im Unterschied zum U 300 verfügt der neue Unimog U 20 über ein Frontlenker-Ganzstahlfahrerhaus. Dieses ist durch weit öffnende Türen gut zugänglich und bietet innen Raum für drei Personen.

U20 BandlaufFolgende technische Eckdaten weist der neue Unimog U 20 auf: Der Wendekreis beträgt 12,8 m, die Höhe rund 2700 mm, was wichtig bei niedrigen Durchfahrten ist. Das Leergewicht beläuft sich auf rund 5,1 t einschließlich einer 2,25 m langen Kipp-Pritsche. Bei einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von 8,5 t verbleiben an Nutzlast für Anbaugeräte und/oder Ladung 3,4 t.

Nichtsdestoweniger verfügt der U 20 über eine ausgeprägte Leistungsfähigkeit. Die zulässigen Achslasten von 4,8 t (vorn) und 4,8 t (hinten) ermöglichen den frontseitigen Anbau von verschiedensten Arbeitsgeräten. Die mechanische Frontzapfwelle kann Geräte wie z. B. Holzhäcksler antreiben und bis zur vollen Motorleistung (110 kW/150 PS) belastet werden. Die ab Werk integrierte 2-Kreis-Hydraulik ist für das Heben/Senken bzw. Schwenken von Schneepflügen und den Antrieb von Streuautomaten konzipiert. Daraus resultieren eine hohe Flexibilität und die Möglichkeit des wirtschaftlichen Ganzjahres-Einsatzes.

  • Weitere Infos gibt auf der Mercedes-Homepage »hier.
  • Ein Werksbesuch in »Wörth ♦ 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Dezember 2013 07:53

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