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Aktuelle Seite: HomeMercedes-BenzNutzfahrzeuge(1) Vision URBANETIC

(1) Vision URBANETIC


18C0763 004 Vision 150Gestern waren wir von Daimler nach Kopenhagen eingeladen, einen beeindruckenden Blick in die Zukunft zu richten. Das Ziel: Bedarfsgerecht, effizient und nachhaltig Personen und Material zu befördern. Vision URBANETIC versucht Fragen zu beantworten, wie die zukünftige urbanen Mobilität aussehen könnte.

 

Cargo- oder People-Mover-Modul

  • IMG 9945 350Völlig neues Mobilitätskonzept für bedarfsgerechte, effiziente, komfortable und nachhaltige Mobilität
  • Autonome Fahrplattform flexibel bestückbar mit Cargo-Modul für den Gütertransport oder mit People-Mover-Modul für die Personenbeförderung
  • Batterie-elektrischer Antrieb für lokal emissionsfreie und nahezu lautlose Mobilität
  • Mobilitätskonzept eingebettet in intelligente, selbst lernende IT-Infrastruktur zur permanenten Analyse von Transport und Beförderungsbedarfen
  • Angebot und Nachfrage werden in Echtzeit erfasst und Ressourcen optimal eingesetzt
  • Maximale Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Flexibilität für Städte, Mobilitätsanbieter und Nutzer

Mit dem Vision URBANETIC präsentiert Mercedes-Benz Vans in Kopenhagen ein revolutionäres Mobilitätskonzept, das weit über bisherige Ideen rund um autonome Fahrzeuge hinausgeht. Der Vision URBANETIC hebt die Trennung von Personenbeförderung und Gütertransport auf. Er ermöglicht eine bedarfsgerechte, nachhaltige und effiziente Beförderung von Personen und Gütern – und erfüllt die Bedürfnisse von Städten, Unternehmen unterschiedlichster Branchen sowie Reisenden und Pendlern auf innovative Weise. Das Konzept reduziert die Verkehrsströme, entlastet innerstädtische Infrastrukturen und trägt zu einer neuen urbanen Lebensqualität bei.

Als Teil einer holistischen Systemlösung greift der Vision URBANETIC die urbanen Herausforderungen der Zukunft auf und bietet innovative Lösungen an. Das visionäre Konzept basiert auf einem autonom fahrenden, elektrisch betriebenen Chassis, das unterschiedliche Wechselaufbauten für die Personenbeförderung oder den Gütertransport tragen kann (weitere Module wären sinnvoll und möglich). Als Ride-Sharing-Fahrzeug kann der Vision URBANETIC bis zu zwölf Passagiere befördern, im Cargo-Modul können bis zehn EPAL-Paletten transportiert werden.

Bei einer Fahrzeuglänge von 5,14 Meter wurde eine Laderaumlänge von 3,70 Meter realisiert. Zudem integriert das Konzept eine IT-Infrastruktur, die in Echtzeit Angebot und Nachfrage in einem definierten Mobilitätsraum analysiert. Daraus resultiert eine autonom fahrende Flotte, deren Routen flexibel und effizient auf Basis des aktuellen Beförderungsbedarfs geplant werden. All dies macht den Vision URBANETIC zu einem bahnbrechenden Konzept für die urbane Mobilität der Zukunft.

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Vision URBANETIC ist voll vernetzt

IMG 9905 Doch der Vision URBANETIC geht noch einen Schritt weiter. Dank Vollvernetzung, Auswertung lokaler Informationen und einer intelligenten Steuerung kann das System nicht nur aktuelle Bedarfe analysieren, sondern auch daraus lernen. So ist es in der Lage, zukünftige Bedarfe zu antizipieren und darauf zu reagieren. Damit können Prozesse optimiert und beispielsweise Warte- oder Lieferzeiten verkürzt und Staus vermieden werden. So erkennt das Gesamtsystem über die Datenerfassung im Vehicle Control Center beispielsweise eine Menschengruppe in einem gewissen Bereich. Es kann daraufhin proaktiv Fahrzeuge dorthin schicken, um den gesteigerten Bedarf direkt abzufangen und diesen schnell und effizient zu bedienen. Das System kann also flexibel reagieren und basiert nicht auf starren Routen oder festen Fahrplänen.

Zwischenfazit

18C0766 020Der Ausblick auf 203X ist einerseits faszinierend - andererseits auch irgendwie beängstigend. Zur Zeit leben etwa 4,2 Mrd Menschen in Städten. Der Ausblick vermutet, dass die Zahl bis 2030 auf 5,2 Mrd Menschen anwachsen könnte. Zur Zeit gibt es "nur" 123 Städte mit mehr als 1 Millionen Menschen. Die Zahl könnte bis 2030 um 700% ansteigen.

Auf dem Weg zum Flughafen Düsseldorf habe ich mal wieder erlebt, wie es nicht sein soll. Für etwa 150 km deutlich über zwei Stunden benötigt. Die A2 war mal wieder verstopft. Stadtrundfahrt durch Duisburg. Vor einer Ampel gefühlt fünf Minuten gewartet, obwohl zur früher Zeit fast kein Auto auf der Straße war.

Wir müssen JETZT was tun! Beispielsweise die Standspur mitbenutzen, wenn ein LKW überholen möchte. Baustellen dürfen nicht mehr "100 Jahre" für einen Streckenabschnitt benötigen, den man vielleicht in zwei Wochen schaffen kann. 2 Wochen Baustelle einrichten. Alles ist fertig, aber 2 Wochen wird benötigt die Baustelle abzubauen. Verdienen die Baufirmen da weiter Geld???

Die Zukunft muss JETZT geplant werden!

Dies war nur ein kleiner Ausblick. Es werden sicher noch zwei, drei weitere Beiträge zum Thema folgen. Sicher wird sich auch die IAA 2018 mit dem Thema beschäftigen.

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Fotos © 2018 Daimler AG, Redaktionsbüro Kebschull

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 14. September 2018 14:05

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