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Kia Sorento


Ein kurzer Ausblick auf den Kia Sorento, den wir zwischen Weihnachten und Neujahr in den Schnee schicken. Fast 200 Diesel-PS und Allrad sind die idealen Voraussetzungen, um im Schnee nicht stecken zu bleiben, falls wir Schnee haben. Ein Ausblick.

Kia Sorento (Modelljahr 2014)

Umfassendes Facelift mit vielen Neuerungen

  • Überarbeitete Optik unterstreicht Premium-Qualität des Kia-SUVs
  • 2,4-Liter-Benziner jetzt mit Direkteinspritzung (GDI) und 192 PS (141 kW)
  • Höherer Fahrkomfort und besseres Handling durch stabilere Karosserie
  • Neue Ausstattungselemente und Hightech-Assistenzsysteme
  • „5 Sterne“-Sicherheit und 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen**

Kia Motors hat zum Modelljahr 2013 eine Facelift-Version des Kia Sorento auf den Markt gebracht (Deutschland-Start: Oktober 2012). Zu den umfassenden Veränderungen gehören eine neu strukturierte Karosserie sowie optimierte Antriebsstränge mit höherer Kraftstoffökonomie und reduzierten Emissionen – unter anderem durch eine neue Direkteinspritzung beim 2,4-Liter-Benziner. Hinzu kommen Verbesserungen bei Fahrkomfort, Handling , zusätzliche Komfort- und Sicherheitselemente sowie ein modifiziertes Außendesign.

Der 4,69 Meter lange Kia Sorento wird in Deutschland in zwei Motorisierungen (2.4 GDI und 2.2 CRDi) angeboten, die in vier Ausführungen (ATTRACT, EDITION 7, VISION und SPIRIT) erhältlich sind. Je nach Ausführung kann der SUV mit Schalt- oder Automatikgetriebe, Front- oder Allradantrieb sowie als Fünf- oder Siebensitzer bestellt werden.

Der Kia Sorento wurde mit der Einführung im Jahr 2002 auf Anhieb zu einem Bestseller und Sympathieträger der Marke. Mehr als 900.000 Einheiten der ersten Modellgeneration wurden bis Ende 2009 weltweit verkauft, davon gut 45.000 Einheiten in Deutschland. „Dieser SUV war damals ein Schlüsselmodell für unsere Marke, die bis dahin vor allem als Hersteller kleinerer Fahrzeuge wahrgenommen wurde. Mit der Einführung des Kia Sorento begann sich das zu ändern“, sagt Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland.

Die im Herbst 2009 eingeführte zweite Modellgeneration setzte diese Erfolgsgeschichte fort. Das zeigte zum Beispiel das Votum der Leser von „AutoBild Allrad“, die den Kia-SUV 2010 in seiner Klasse zum „Allradauto des Jahres“ wählten. Europaweit wurden bis jetzt gut 34.000 Einheiten der zweiten Generation verkauft, davon rund 9.300 in Deutschland. „Der Kia Sorento ist in den vergangenen zehn Jahren in den Medien und der Öffentlichkeit auf äußerst positive Resonanz gestoßen und hat Tausende neuer Kunden an unsere Marke herangeführt“, so van Vugt. „Das Feedback der Sorento-Besitzer haben die Design- und Entwicklungs-Teams von Kia bei der jetzigen Überarbeitung stark berücksichtigt. Und das Resultat ist weit mehr als bloße Kosmetik: Es ist ein neues Kia-Modell und ein großer Schritt vorwärts für unseren beliebten SUV.“Kia Sorento

 

Neues Front- und Heckdesign, verbesserte Aerodynamik

Die neue Außenoptik des Kia Sorento mit modifiziertem Front- und Heckdesign sowie mehr Elementen in Wagenfarbe unterstreicht den „inneren“ Wandel des überarbeiteten SUVs – die stabilere Struktur, die Neuerungen in Technik und Ausstattung sowie die Premium-Qualität. Durch den aerodynamischen Feinschliff der Oberflächen und Details konnte zudem der Luftwiderstand weiter reduziert werden: Der cW-Wert ist von 0,38 auf 0,34 gesunken.

Zu den auffälligsten Neuerungen im Außendesign gehören die veränderten Stoßfänger vorn und hinten, die markanten, hochkantigen Nebelscheinwerfer, der modifizierte Kühlergrill, die Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie eine veränderte Heckklappe und neu designte LED-Heckleuchten. Neben 17- und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen sind für die Facelift-Version des Kia Sorento jetzt auch 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit polierter Oberfläche verfügbar (optional für Topversion SPIRIT).

Ein neues Design zeigt auch das zweiteilige Panoramadach (optional ab VISION). Durch den Wegfall der Mittelstrebe lässt es noch mehr Licht ins Interieur, zudem wird das durchgehende Sonnenschutz-Rollo nun elektrisch betrieben. Die überarbeitete Farbpalette unterstreicht den neuen Auftritt des Kia Sorento. Unter den sieben Karosseriefarben finden sich neben Schneeweiß und Brillantsilber Metallic fünf neue Metallic-Töne: Auroraschwarz, Glittergrau, Temptationrot, Mahagonybraun und Cosmicblau.

Interieur mit Hightech-Elementen und luxuriösem Flair

Im Innenraum wurde durch zahlreiche Veränderungen ein hochwertiges Ambiente geschaffen, das je nach Ausführung und Optionen durch neue Hightech-Elemente geprägt ist. Die Sitze verfügen standardmäßig über schwarze Stoffbezüge. Daneben sind auch Teilledersitze in Schwarz (Serie in SPIRIT, optional für VISION), in Braun oder in Beige (beides optional für SPIRIT) erhältlich.

Zu den Neuerungen, die dem Interieur ein luxuriöses Flair geben, gehören vermehrt eingesetzte Soft-Touch-Oberflächen sowie mattverchromte Innentürgriffe, Schalter und Blenden (unter anderem an den Lüftungsauslässen), eine neue LCD-Instrumenteneinheit, die umgestaltete Zentralkonsole mit einem 7-Zoll-Display (Kartennavigation Serie in SPIRIT, optional für VISION) und eine veränderte Mittelkonsole. Die Automatik-Versionen verfügen zudem über einen neuen Lederschaltknauf und eine Schaltkulisse, bei der die Fahrstufen in einer Linie liegen, was ein sportlicheres Schalten erlaubt. Darüber hinaus sind für die Facelift-Version des Kia Sorento neue Premium-Ausstattungselemente erhältlich, darunter zum Beispiel elektrisch einstellbare Sitze mit Ventilationsfunktion und Sitzheizung für die zweite Sitzreihe (s. Abschnitt „Ausstattung“).

Der leicht abgesenkte Kabinenboden (minus 10 mm) macht den Einstieg bequemer, zudem genießen die Fondpassagiere eine größere Beinfreiheit (zweite Sitzreihe plus 30 mm, dritte Sitzreihe plus 9 mm).

Schon das bisherige Modell bot ein sehr kultiviertes Fahrerlebnis. Durch etliche weitere Maßnahmen zur Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen haben die Kia-Ingenieure den überarbeiteten SUV nun zu einem der leisesten Fahrzeuge seiner Klasse gemacht.

Der Innenraum lässt sich variabel konfigurieren. Die zweite Sitzreihe ist im Verhältnis 60:40 geteilt, die dritte im Verhältnis 50:50. Das Gepäckraumvolumen von 660 Liter (Fünfsitzer, bis Fensterunterkante inkl. Bodenfächer) kann durch das Umklappen der Fondsitze bzw. Fondsitzlehnen je nach Bedarf auf bis zu 1675 Liter (bei dachhoher Beladung) vergrößert werden.

Umfassende Ausstattung und hoher Komfort

Der Kia Sorento wird mit einer breiten Standardausstattung angeboten. So beinhaltet schon die Einstiegsversion ATTRACT ein High-Performance-Fahrwerk, Klimaanlage, Audiosystem mit sechs Lautsprechern, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn und hinten, beheizbare elektrische Außen-spiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, höhenverstellbaren Fahrersitz, höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad, Applikationen in schwarzer Holzoptik an Armaturenbrett und Türen, LED-Tagfahrlicht, dritte Bremsleuchte mit LED, Frontscheinwerfer mit Escort-Beleuchtung und 17-Zoll-Leichtmetall¬felgen. Hinzu kommen viele komfortable und praktische Details von der Mittelarmlehne vorn mit Staufach und der Dachkonsole mit Brillenfach und Leseleuchte über die 12-Volt-Steckdosen (Zentralkonsole und Tunnelkonsole hinten) und die Getränkehalter in der Mittelarmlehne hinten bis zum Gepäckraum mit Beleuchtung, Abdeckung und Ablagefächern im Boden (beim Fünfsitzer).

Die Ausführung EDITION 7 beinhaltet darüber hinaus Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Multifunktions-Lederlenkrad und Lederschaltknauf, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Geschwindigkeitsregelanlage,  Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, Sitzheizung vorn und beleuchtete Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden sowie Dachreling, Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht (statisch), beheizbare und elektrisch an klappbare Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten und Türgriffe in Chrom.

Zur Serienausstattung der Version VISION gehören ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz (inklusive elektrischer Lendenwirbelstütze) und ein Audiosystem mit 4,3-Zoll-TFT-Display, das auch dazu dient, die Bilder der ebenfalls serienmäßigen Rückfahrkamera anzuzeigen. Hinzu kommen Regensensor, selbst-abblendender Innenrückspiegel, Solarglas (Frontscheibe und vordere Seiten-scheiben), dunkel getönte Scheiben ab B-Säule (Privacy Glass), Einstiegs-leisten in Aluminium (vorn beleuchtet), Ambientebeleuchtung, ein Lederbezug auf der Instrumentenhaube, ein Dachheckspoiler, LED-Rückleuchten und ein Gepäcknetz.

Hightech- und höchsten Komfort bietet die Topversion SPIRIT. Die Liste der serienmäßigen Ausstattungselemente reicht hier von Kartennavigation, Smart-Key und Startknopf, Aktiv-Matrix-Display (Instrument mit 7-Zoll-TFT-Bildschirm), Teilledersitzen in Schwarz, Sitzbelüftung vorn und externer Endstufe mit Subwoofer über Xenon-Scheinwerfer mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Aluminium-Sportpedalen, Aluminium-Optik an Armaturenbrett und Türen sowie Sonnenschutzrollos in den hinteren Türen bis zum Reifendruck-Kontrollsystem, der variablen Servolenkung Flex Steer und dem Intelligenten Parksystem SPAS (Smart Parking Assist System), das parallele Parkmanöver zuverlässig erledigt, während der Fahrer nur noch Gas und Bremse betätigen muss.

Optional wird für die Versionen VISION und SPIRIT ein Sechsstufen-Automatikgetriebe angeboten sowie ein Panoramadach mit elektrischem Glasschiebedach, das ab Modelljahr 2013 ein elektrisch betriebenes Sonnenschutzrollo beinhaltet. Die Version SPIRIT ist darüber hinaus mit der dritten Sitzreihe erhältlich, die den Kia Sorento zum Siebensitzer macht (nur 2.2 CRDi). Und statt der serienmäßigen schwarzen Teilledersitze sind für die Topversion optional auch braune Teilledersitze (mit Innenraumleitfarbe Schwarz) oder beige Teilledersitze (mit Innenraumleitfarbe Beige) verfügbar. Abgerundet wird das Sonderausstattungs-Angebot durch fünf Pakete:

  • Technik-Paket (für VISION): 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Bereifung 235/60 R18, Xenon-Scheinwerfer, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, Aktiv-Matrix-Display (Instrument mit 7-Zoll-TFT-Bildschirm), Flex Steer, Intelligentes Parksystem mit Einparkassistent SPAS (inkl. Parksensoren vorn)
  • Leder-Paket (für VISION): Teilledersitze in Schwarz, Sitzbelüftung vorn, Armaturenbrett und Türverkleidungen mit Applikationen in Aluminiumoptik 
  • Navigations-Paket (für VISION): Kia Kartennavigation (7 Zoll), externe Endstufe, Subwoofer
  • Performance-Paket (für SPIRIT): 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Bereifung 235/55 R19, Niveauregulierung (Hinterachse), Lenkrad beheizbar, Adaptives Kurvenlicht, Beifahrersitz elektrisch einstellbar, Sitzheizung hinten
  • Komfort-Paket (für SPIRIT, nur Automatik-Versionen): Elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memory-Funktion, Spurhalteassistent, Spurwechselassistent.

 

GDI-Benziner und 197-PS-Diesel (145 kW) mit CO2-Emission ab 153 g/km

Für die Facelift-Version hat Kia die beiden in Deutschland verfügbaren Motoren grundlegend überarbeitet. Der bisherige 2,4-Liter-Benziner wurde zum Benzindirekteinspritzer (GDI) weiterentwickelt, der im Kia Sorento sein Europa-Debüt gibt. Deutlich verbessert hat Kia auch den in Europa stark nachgefragten 2,2-Liter-Diesel. Beide Triebwerke zeichnen sich gegenüber ihren Vorgängern durch eine höhere Kraftstoffeffizienz aus. In manchen europäischen Ländern wird zudem eine kleinere Turbodiesel-Variante mit 2,0 Liter Hubraum, 150 PS (110 kW) und 383 Nm Drehmoment angeboten.

Zu den neuen Komponenten des 2.4 GDI aus der „Theta II“-Baureihe gehören der Zylinderkopf, die Kolben, die Benzindirekteinspritzung und das Ansaugsystem. Gegenüber dem Vorgängermotor mit Multipoint-Einspritzung (MPI) wurde die Leistung des 2.4 GDI um 18 PS (13 kW) auf 192 PS (141 kW) gesteigert, das Drehmoment erhöhte sich um 17 Nm auf 242 Nm. Trotz dieses deutlichen Leistungszuwachses konnten die Emissionen leicht gesenkt werden.

Die Diesel-Motoren der „R“-Baureihe sind bei den Kunden sehr beliebt und finden sich weltweit in vielen verschiedenen Kia-Modellen. Im Kia Sorento hat sich der 2,2-Liter-Motor aus dieser Baureihe bewährt, der 197 PS (145 kW) leistet und in der Automatik-Ausführung ein Drehmoment von 437 Nm mobilisiert (mit Schaltgetriebe 421 Nm). In der Facelift-Version des Kia Sorento verfügt dieser Turbodiesel mit Ladeluftkühlung über ein neues System zur Abgasrückführung, durch das der CO2-Ausstoß auf bis zu 153 Gramm pro Kilometer reduziert wird (2.2 CRDi 2WD mit 17-Zoll-Rädern).

Sechsstufige Schalt- und Automatikgetriebe, Front- und Allradantrieb

Die modernen Getriebe und Antriebssysteme der Facelift-Version des Kia Sorento wurden vom Vorgänger übernommen. Standardmäßig ist jedes Modell mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, für die Versionen mit Allradantrieb wird alternativ eine Sechsstufen-Automatik angeboten (optional ab Version VISION). Beide Motorisierungen sind mit Front- und Allradantrieb erhältlich, wobei die 2WD-Versionen um etwa 60 Kilogramm leichter und im Verbrauch entsprechend sparsamer sind.

Bei den Schalt- und Automatikgetrieben ist der sechste Gang lang übersetzt, um bei Fahrten mit konstant höherer Geschwindigkeit Kraftstoff zu sparen. Das Schaltgetriebe ist mit einer Mehrfachkegel-Synchronisierung ausgerüstet, die ein geschmeidiges, präzises Schalten ermöglicht. Es ist mit Leichtlauföl gefüllt, wartungsfrei und auf eine Lebensdauer von bis zu 300.000 Kilometern ausgelegt.

Das hochmoderne Automatikgetriebe ist sehr kompakt, leicht und kraftstoffsparend. Die Automatik beinhaltet drei Planetengetriebe und vier Differenziale sowie einen regulären, aber sehr flach konstruierten Drehmomentwandler. Aufgrund des ausgeklügelten Designs der Hydraulik-Steuereinheit lassen sich die acht Magnetventile des Getriebes bei der Fahrzeug-Produktion einzeln justieren. Dadurch werden extrem schnelle, geschmeidige und präzise Gangwechsel im gesamten Geschwindigkeitsspektrum gewährleistet. Zur Kraftstoffeinsparung trägt auch das „Neutral Control“-System bei: Um die Motorlast zu verringern, schaltet es das Getriebe automatisch von „D“ auf „N“ (Leerlauf), sobald das Fahrzeug länger als fünf Sekunden steht. Die Automatik ist wie das Schaltgetriebe des Kia Sorento wartungsfrei und benötigt über den gesamten Lebenszyklus keinen Service.

Der elektronisch geregelte Allradantrieb des Kia Sorento verteilt das Drehmoment nach Bedarf auf Vorder- und Hinterachse. In normalen Fahrsituationen auf der Autobahn oder in der Stadt leitet das AWD-System die gesamte Motorkraft an die Vorderräder. Verliert eines der Vorderräder die Bodenhaftung, wird bis zu 50 Prozent des Drehmoments automatisch an die Hinterräder geleitet. Auf extrem rutschigen Untergrund kann der Fahrer manuell den „Lock Mode“ einstellen, der bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometern die gleichmäßige Drehmomentverteilung auf Vorder- und Hinterräder (50/50) fixiert.

Präziseres Fahrwerk, höherer Fahrkomfort, variable Servolenkung

Bei der Überarbeitung des Fahrwerks verfolgten die Kia-Ingenieure zwei Ziele: zum einen dem Fahrer eine noch bessere Rückmeldung zu geben, zum anderen ein kultiviertes Fahrverhalten zu gewährleisten, dass hinsichtlich der Ausgewogenheit von Fahrkomfort und Handling im Spitzenbereich dieser Klasse liegt.

Grundsätzlich wurde das bisherige Konzept der Radaufhängung beibehalten, das auf MacPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerachse hinten basiert. Neu konzipiert wurden aber die Hilfsrahmen, die die Vorder- und Hinterradaufhängung unterstützen und die nun eine stabilere Struktur haben. Dadurch können die Fahrwerkskomponenten präziser arbeiten, zudem dämpft die überarbeitete Aufhängung auftretende Vibrationen noch effektiver. Größere Fahrwerksbuchsen, längere Längslenker an der Hinterachse und Hochleistungsstoßdämpfer sorgen für mehr Fahrstabilität und höheren Fahrkomfort.

Die Lenkung ist mit 2,95 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag etwas direkter als beim Vorgängermodell, was zum guten Lenkgefühl und zur präzisen Fahrzeugkontrolle beiträgt. Zudem wird für die Facelift-Version des Kia Sorento die neue variable Servolenkung Flex Steer™ angeboten (Serie in SPIRIT, optional für VISION). Mit dem dreistufigen System (Komfort / Normal / Sport) kann der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung den persönlichen Vorlieben oder der Verkehrssituation anpassen.

Neue Karosseriestruktur, modernste Assistenzsysteme, aktive Motorhaube

Die zweite Modellgeneration des Kia Sorento wurde bei ihrer Einführung 2009 im Euro NCAP mit der Höchstwertung „5 Sterne“ ausgezeichnet. Inzwischen sind die Anforderungen des maßgeblichen europäischen Crashtests deutlich gestiegen. An diesen hohen Standards haben sich die Kia-Ingenieure bei der Weiterentwicklung der Karosseriestruktur und der Sicherheitsausstattung orientiert, um zu gewährleisten, dass auch die Facelift-Version des Kia Sorento die Bestnote im Euro NCAP und im offiziellen US-Crashtest NHTSA erhält.

Der Kia Sorento des Modelljahres 2013 bietet den Insassen bei einem Front-, Seiten- und Heckaufprall einen noch besseren Schutz. Die neue Karosserie besteht zu 70 Prozent aus hochfestem Stahl, ein Wert, den nur wenige Fahrzeuge in dieser Klasse aufweisen können. Die hohe Festigkeit wird unter anderem mit Hilfe der innovativen Presstechnik der Warmumformung erreicht. Dabei wird Stahl auf 900 Grad Celsius erhitzt, um daraus extrem stabile Komponenten zu pressen. Diese Bauteile – darunter der vordere Stoßfänger, die zentralen Bodenträger und die hinteren Seitenträger im Boden – erhöhen die Crashfestigkeit des Kia Sorento.

Die vorderen Federbeindome sind bei der Facelift-Version durch eine Stütz-strebe verbunden, zudem ist die Verwindungssteifigkeit der Karosserie um 18 Prozent gestiegen. Diese stabile Basis für Fahrwerk und Lenkung erhöht sowohl die Spurstabilität als auch den Fahrkomfort.

Der überarbeitete Kia Sorento verfügt über eine aktive Motorhaube (Active Hood System, AHS), die dem Fußgängerschutz dient. Bei einer Kollision schnellt der hintere Teil der Haube automatisch nach oben, um das Verletzungsrisiko für den Fußgänger bei einem Aufprall auf die Haube zu reduzieren.

Zu den Technologien, die die aktive Sicherheit steigern, gehört standardmäßig neben dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESC auch die Gegenlenkunterstützung VSM. Dieses „Vehicle Stability Management“ ist ein Software-Programm, das für eine optimale Abstimmung von ESC und elektrisch unterstützter Servolenkung sorgt. Es reduziert die Lenkungsunterstützung, wenn der Fahrer zu starke Lenkbewegungen macht, und verstärkt die Unterstützung, wenn zu wenig Lenkkraft aufgewendet wird. Dadurch beugt das Programm aktiv einem Über- oder Untersteuern vor. Jeder Kia Sorento verfügt zudem über die Berganfahrhilfe HAC (Hill-start Assist Control), die das Zurückrollen beim Anfahren verhindert.

Je nach Ausführung sind für die Facelift-Version des Kia Sorento weitere hochmoderne Sicherheitselemente und Assistenzsysteme erhältlich. Dazu gehören das Rückfahrkamerasystem KRSC (Kia Reversing Safety Camera) mit 130-Grad-Weitwinkelobjektiv an der Heckklappe (Serie ab VISION), Xenon-Scheinwerfer und ein Intelligentes Parksystem mit Einparkassistent (beides Serie in SPIRIT, optional für VISION) sowie adaptives Kurvenlicht, ein Spurhalteassistent (Spurverlassen-Warnung, LDWS) mit Kamera oberhalb der Frontscheibe und ein Spurwechselassistent (alle drei Elemente optional für SPIRIT). 

7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen

Kia Sorento

Für alle neu zugelassenen Kia-Fahrzeuge gilt seit 2010 europaweit die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie (oder 150.000 km, in den ersten drei Jahren ohne Kilometerbegrenzung). Hinzu kommen zwölf Jahre Garantie gegen Durchrostung ohne Kilometerbegrenzung sowie fünf Jahre Lackgarantie (oder 150.000 Kilometer).

Seit April 2013 gewährt Kia Motors Deutschland zudem eine von 3 auf 7 Jahre verlängerte Mobilitätsgarantie, die bei allen teilnehmenden Händlern erhältlich ist. Sie umfasst unter anderem Leistungen wie Pannenhilfe bzw. Abschleppen oder Bergen des Fahrzeugs, die Übernahme der Kosten für Hotel (bis zu vier Übernachtungen), Mietwagen (bis zu sechs Tagen) und Heim- oder Weiterreise, den Versand von Ersatzteilen und den Rücktransport des nicht instand-gesetzten Fahrzeugs. Unterstützung bietet die Mobilitätsgarantie aber auch zum Beispiel bei Kraftstoffmangel, Falschbetankung, Schäden durch Marder-biss oder verlorenen Fahrzeugschlüsseln.

Einen weiteren 7-Jahre-Service bietet die Marke seit März 2013 europaweit allen Käufern eines Kia-Neuwagens mit werksseitig fest installierter Kartennavigation: das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update. Diese jährlichen Karten-Aktualisierungen werden von dem renommierten Anbieter NAVTEQ Maps geliefert und gewährleisten, dass Kia-Fahrern stets die neuesten Informationen zum Straßennetz zur Verfügung stehen.

Sowohl die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie und die 7-Jahre-Kia-Mobilitäts-garantie als auch das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update sind an das Fahrzeug gebunden und damit auf einen neuen Halter übertragbar.

** 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen: gemäß den jeweils gültigen Hersteller- bzw. Mobilitätsgarantiebedingungen und den Bedingungen zum Kia-Navigationskarten-Update.

Übersicht: Die wichtigsten Neuerungen der Facelift-Version

  • Front- und Heckdesign in vielen Details verändert: Stoßfänger vorn und hinten, Kühlergrill, Nebelscheinwerfer, Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht, Heckklappe, LED-Heckleuchten
  • Karosserie insgesamt mit mehr Elementen in Wagenfarbe; sieben Farben, darunter fünf neue Metallic-Farbtöne
  • Neue 19-Zoll-Leichtmetallfelgen (optional für SPIRIT)
  • Deutlich verbesserte Aerodynamik: cW-Wert ist von 0,38 auf 0,34 gesunken
  • Kabinenboden leicht abgesenkt, mehr Beinfreiheit für Fondpassagiere
  • Veredeltes Interieur: mehr Soft-Touch-Oberflächen, viele Elemente matt-verchromt (Innentürgriffe, Schalter, Blenden), Zentral- und Mittelkonsole umgestaltet, Automatik-Versionen mit neuer Schaltkulisse (Fahrstufen in einer Linie) und neuem Lederschaltknauf
  • Cockpit mit neuem Aktiv-Matrix-Display mit 7-Zoll-TFT-Bildschirm (Serie in SPIRIT, optional für VISION)
  • Neue Ausstattungselemente: Ambientebeleuchtung (VISION), Externe Endstufe und Subwoofer, Sonnenschutzrollos in den hinteren Türen (beides SPIRIT), Sitzbelüftung vorn (SPIRIT, optional für VISION), Teilledersitze in Braun oder Beige kombiniert mit brauner Holzoptik an Armaturenbrett und Türen, beheizbares Lenkrad, elektrisch einstellbarer Beifahrersitz, Memory-Funktion für den elektrischen Fahrersitz, Sitzheizung hinten (alles optional für SPIRIT)
  • Neu designtes Panoramadach ohne Mittelstrebe und mit elektrischem Sonnenschutzrollo (optional für VISION und SPIRIT)
  • 2,4-Liter-Benziner von Multipoint- auf Direkteinspritzung umgestellt, Leistung auf 192 PS (141 kW) erhöht (plus 18 PS / 13 kW); bei 2.2 CRDi durch neue Abgasrückführung CO2-Ausstoß auf bis zu 153 g/km reduziert (niedrigster Wert bisher 171 g/km)
  • Präziseres und komfortableres High-Performance-Fahrwerk: neu konzipierte Hilfsrahmen mit stabilerer Struktur, modifizierte Hinterachse (größere Buchsen, längerer Längslenker), Niveauregulierung (optional für SPIRIT)
  • Lenkung etwas direkter (Anschlag bis Anschlag: 2,95 Umdrehungen), neue variable Servolenkung Flex Steer (Serie in SPIRIT, optional für VISION)
  • Neue, stabilere Struktur der Karosserie, besteht zu 70 Prozent aus hoch-festem Stahl, Verwindungssteifigkeit um 18 Prozent gestiegen
  • Neue Assistenzsysteme: Gegenlenkunterstützung VSM (Standard), Spur-halte- und Spurwechselassistent (beide optional für SPIRIT), Intelligentes Parksystem SPAS mit Einparkassistent (Serie in SPIRIT, optional für VISION)

Der Kia Sorento (Modelljahr 2013) auf einen Blick

  • Konzept: Moderner Großstadt-SUV mit vielen Premium-Elementen, kraftvollen Motoren und bis zu sieben Sitzen / zugeschnitten auf anspruchsvolle Kunden
  • Eckdaten: Facelift-Version der zweiten Modellgeneration / Premiere auf Pariser Salon 2012 / Marktstart Oktober 2012 / Länge 4,69 Meter / Radstand 2,70 Meter
  • Modellgeschichte: 2002 eingeführter, sehr erfolgreicher SUV / Von erster Generation weltweit 900.000 Einheiten verkauft / Herbst 2009 Start der zweiten Generation / 2010 von „AutoBild Allrad“-Lesern zu „Allradauto des Jahres“ gekürt
  • Design: Entwickelt unter Kia-Chefdesigner Peter Schreyer / Dynamische Optik mit klaren, geraden Linien / Langgestreckte Karosserie mit keilförmigem Profil und scharf konturierter Fenstergrafik / Facelift-Version mit verändertem Front- und Heckdesign und deutlich optimierter Aerodynamik (cW-Wert: 0,34)
  • Innenraum: Elegantes, geräumiges Interieur mit sportlichem Cockpit / Hoch-wertige Details (Soft-Touch-Oberflächen, Chromblenden etc.) / Viel Beinfreiheit auch in 2. und 3. Sitzreihe / Großer Gepäckraum (Fünfsitzer: 660 bis 1675 Liter)
  • Ausstattung: ATTRACT: Klimaanlage, Audiosystem, schwarze Holzoptik, LED-Tagfahrlicht, 17-Zoll-LM-Felgen / EDITION 7: Zwei-Zonen-Klimaanlage, Sitzheizung vorn, Dachreling, Nebelscheinwerfer / VISION: elektr. Fahrersitz, Rückfahrkamera, Solarglas, LED-Rückleuchten / SPIRIT: Parkassistent, Smart-Key, Kartennavigation, Xenon-Scheinwerfer, Teilledersitze, Sitzbelüftung vorn, 18-Zoll-LM-Felgen / Optional: Panoramadach, Sitzheizung hinten, elektr. Beifahrersitz
  • Motoren: 2,4-Liter-GDI-Benziner mit 192 PS (141 kW) Leistung, null bis 100 km/h ab 9,8 Sekunden / 2,2-Liter-Diesel mit 197 PS (145 kW), null bis 100 km/h ab 9,3 Sekunden, Verbrauch ab 5,8 Liter/100 km, CO2-Emisson ab 153 g/km
  • Antrieb: Front- oder Allradantrieb / 6-stufige Schalt- und Automatikgetriebe
  • Fahrwerk: MacPherson-Federbeine vorn, Mehrlenkerachse hinten / High-Performance-Fahrwerk (Standard) / Variable Servolenkung Flex Steer (SPIRIT) / Niveauregulierung (optional) / Kleiner Wendekreis (10,90 Meter)
  • Sicherheit: „5 Sterne“ im Euro NCAP / ESC, Gegenlenkunterstützung, Bergfahrassistenten / Spurhalte- und Spurwechselassistent optional / aktive Motorhaube
  • Garantie: Fahrzeug: 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie (oder 150.000 km) / Durchrostung: 12 Jahre / Mobilität: 7 Jahre / Lack: 5 Jahre (oder 150.000 km) / 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update für werksseitig fest installierte Navigation

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Fotos © 2013 Kia

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 20. Dezember 2017 09:02

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